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Vorab ein paar Fakten über den Nationalpark:
Gründung: 1909
Grösse: 197000 Hektar
200 Gipfel über 1800 m, 6 der höchsten Berge Schwedens und 100
Gletscher!
Der folgende Text wird vom Schwedischen Staatlichen Amt
für Umweltschutz zur Verfügung gestellt:
Sarek - Mythos und Wirklichkeit
Eine Informationsschrift für Bergwanderer, die den Nationalpark besuchen
möchten.
Sie möchten im Sarek wandern ? Wir, die wir für Schutz und
Pflege des Nationalparks zuständig sind, hoffen, daß Ihnen
bewußt ist, was eine Wanderung im Sarek bedeutet.
Der Sarek ist eine großartige und unberührte Hochgebirgsregion
mit steilen Gipfeln und Gletschern. Zwischen den Gebirgsmassiven erstreckt
sich ein Netzwerk von tief eingeschnittenen Talgängen, die von reißenden
Wasserläufen durchströmt werden.
In diesem Terrain voranzukommen, ist, wie man sich leicht vorstellen
kann, ungeheuer strapaziös.
Der Sarek ist aber auch eine weglose Wildnis. Die zentralen Teile des
Nationalparks liegen kilometerweit von bewohnten Gebieten entfernt. Es
gibt keinerlei Einrichtungen für Touristen, Pfade oder Hütten.
Im Falle eines ernsthaften Unglücks ist man völlig auf sich
gestellt.
Wir möchten die Unerfahrenen unter Ihnen vor einer Wanderung in
den Sarek warnen. Bevor Sie den Sarek in Angriff nehmen, sollten sie bereits
mehrere andere Fjälltouren unternommen haben.
Der Sarek - eine Perle unter vielen
Viele Menschen kommen mit unrealistischen Vorstellungen in den Sarek,
denn das Wandern dort hat mittlerweile so etwas wie eine Statusfunktion.
Wir möchten diese Art von Mythos um den Sarek relativieren, ohne
jedoch den Wert des Nationalparks schmälern zu wollen. Natürlich
gehört das Gebiet zu den schützenswertesten und unwegsamsten
Schwedens. Natürlich kann der Sarek mit schroffen und naturschönen
Gebirgsmassiven aufwarten - im Kebnekaisefjäll jedoch gibt es eine
ebenbürtige Naturszenerie mit ebenfalls ungewöhnlich geformten
Gipfeln. Der Sarek ist von seinem Areal her größer, was ein
Grund für die Unterschutzstellung als Nationalpark war.
Natürlich ist der Sarek ein Wildmarkgebiet von imponierender Größe
- wer jedoch wirkliche Einsamkeit sucht, sollte Gebirgsregionen mit weniger
imposanten Namen zum Wandern auswählen, denn während der Hauptsaison
ist es im Sarek alles andere als einsam. Tausende sind in den Sommermonaten
in diesem Gebiet unterwegs, und an bestimmten Tagen begegnet man vielen
Menschen. Wildnis und Einöde sind keineswegs identisch, auch wenn
viele Leute diese beiden Begriffe vermischen. In Wildnisgebieten ist die
Natur von Menschen unbeeinflußt und ursprünglich; in der Einöde
ist es menschenleer.
Natürlich gibt es in einigen Tälern des Sarek eine reiche Fauna
- die Chance, Großwild zu Gesicht zu bekommen, ist jedoch sehr gering.
Auf jeden Fall gilt dies für die vierbeinigen Raubtiere. Elche und
Greifvögel sind dagegen häufiger zu beobachten. Diese Möglichkeit
hat man aber nicht nur im Sarek. Tatsache ist, daß die Fauna in
ihrer Gesamtheit in anderen Gebirgsregionen z.B. im Vindelfjäll artenreicher
ist.
Botaniker finden im Sarek nichts Außergewöhnliches vor. Die
Flora im Padjelanta und im Abisko ist bedeutend interessanter.
Der Mythos um den Sarek hat Sie vielleicht getäuscht. Die schwedischen
Gebirgsregionen sind groß, und der Sarek ist nur eine Perle unter
vielen. Eines aber ist wahr: Wer eine unberührte Wildnis in einer
Hochgebirgsregion erleben will, für den stellt der Sarek eine Klasse
für sich dar. Wenn Sie diese Art Einsamkeit suchen, müssen Sie
schon allein zurechtkommen. Wir von der Nationalparkverwaltung beantworten
gern Ihre Fragen. Wenn Sie jedoch mit den Informationen, die den zur Verfügung
stehenden Büchern über Bergsteigen und den Sarek, den Gebirgskarten
und den Vegetationskarten zu entnehmen sind, nicht zurechtkommen, sind
Sie eigentlich nicht erfahren genug für eine Sarek-Wanderung. Dann
sollten Sie für Ihre Wanderung andere phantastische, aber weniger
anspruchsvolle Gebirgsregionen wie z.B. Padjelanta, Vindelfjällen,
Kebnekaise oder Jämtlandsfjällen auswählen.
Die Bedingungen im Sarek erfordern, daß man Karten lesen kann,
über die richtige Ausrüstung verfügt und nicht zuletzt
die rechte Einstellung mitbringt, um nicht im voraus planbare Schwierigkeiten
wie z.B. schlechtes Wetter, über die Ufer getretene Flüsse,
Müdigkeit etc. zu meistern. Sie müssen in der Lage sein, Ihre
Pläne während der Wanderung zu ändern. Der Sarek soll eine
Region bleiben, in der nichts unternommen wird, um eine Gebirgswanderung
zu erleichtern. So steht`s im Pflegeplan des Nationalparks. Denn diese
einzigartige und unberührte Landschaft soll erhalten bleiben. Natürlich
können Sie auf eigene Faust den Sarek besuchen. Wir möchten
denjenigen, die sich in dieses Gebiet aufmachen wollen, einige allgemeine
Tips geben. Und wenn Sie sich "reif" für die Wildnis fühlen,
dann heißen wir Sie herzlich willkommen im Nationalpark Sarek.
Tips
Der Sarek ist groß, und für eine Durchwanderung muß
man mindestens eine Woche einplanen. Eine funktionale, gut durchdachte
Ausrüstung inklusive eines guten sturmtauglichen Zeltes ist unerläßlich.
Sie benötigen einen warmen Schlafsack sowie zusätzliche wärmende
Kleidungsstücke wie Pullover, Handschuhe und Schal. Denn auch im
Sommer kann es empfindlich kalt werden, und Schneefälle sind in dieser
Jahreszeit nichts Ungewöhnliches.
Gute Regenbekleidung ist im Sarek ein Muß ! In dieser Region fallen
sehr große Mengen an Niederschlag. Sie können davon ausgehen,
daß es an zwei von drei Tagen regnet oder bedeckt ist. Man kann
zwar Glück haben und eine längere Sonnenperiode erwischen, aber
ausgehen darf man davon auf keinen Fall.
Ein zuverlässiger Outdoor-Kocher und Proviant gehören ebenfalls
zur Ausrüstung. Wir von der Nationalparkverwaltung sehen es am liebsten,
wenn das Lagerfeuermachen auf ein Minimum reduziert wird. Zwar ist es
nicht verboten, aber die Feuerstellen verschandeln die unberührte
Natur. Zudem benötigen Sie ja Brennmaterial zum Verfeuern, was die
Vegetation des Parks, der Sie es entnehmen, beeinträchtigt. In diesem
Zusammenhang sei erwähnt, daß von lebenden Birken keine Rinde
abgeschält werden darf. Lagerfeuer sollten nur dann entzündet
werden, wenn Kleidung getrocknet werden muß. Das regelmäßige
Essenkochen über offenem Feuer ist sowieso unzweckmäßig.
Die Belange des Sarek sollten jedem Besucher am Herzen liegen !
Eine Sarek-Ausrüstung wird zwangsläufig recht schwer - wiegt
das Gepäck eines Einzelwanderers weniger als 20 kg, hat er wahrscheinlich
etwas Wesentliches vergessen. Sinnvoll ist es, die Traglast, soweit möglich,
auf mehrere Personen zu verteilen.
Ein Wanderstab ist eine gute Hilfe beim Wandern und Durchwaten von Bächen
- von lebenden Bäumen darf er jedoch nicht stammen !
Im Winter stellt der Sarek noch höhere Anforderungen an seine Besucher.
In vielen schmalen Tälern wie beispielsweise dem Lullihavagge besteht
selbst unten im Tal Lawinengefahr. Im Winter toben schwere Stürme,
und das Fehlen von Übernachtungshütten macht einen Aufenthalt
in diesem Gebiet nur für extrem erfahrene Gebirgswanderer möglich.
Wegwahl
Im Sarek gibt es keine Wanderpfade, mit Ausnahme des Kungsleden, der
über eine kurze Strecke den südöstlichen Teil des Parks
passiert. Trampelpfade sind jedoch auf den von vielen Menschen begangenen
Routen entstanden.
Wir wollen und können keine genauen Angaben über geeignete
Routen aufzeigen, denn niemand kann vorbehaltlos Tips zum Sarek geben.
Schneeverhältnisse und Wasserstände variieren von Jahr zu Jahr.
Die Wahl des geeigneten Weges müssen Sie selbst draußen im
Gelände mit Hilfe von Karte, Kompaß und einem sicheren Urteilsvermögen
finden.
Rapadalen
Rapadalen ist ein großartiges Tal, aber eine Wanderung dort ist
kein Sonntagsspaziergang. Das Tal hat eine dichte Vegetation, und folgt
man auch den ausgetretenen Pfaden auf der nördlichen Seite, so ist
ein Vorankommen im Weidendickicht - besonders bei Regen - sehr beschwerlich.
Über weite Strecken verläuft der Trampelpfad durch Sümpfe
mit morastigem und schlammigem Untergrund. Bestimmte Streckenabschnitte
wurden kürzlich mit Bohlenwegen versehen, um den Boden zu schützen.
Aber nach wie vor ist eine Wanderung durch das Tal sehr anstrengend.
Wir empfehlen den Gebirgswanderern, den unteren Teil des Rapadalen zu
meiden und sich statt dessen nördlich von Skierfe zu halten, dem
Nordhang des Tales zu folgen, und die Route schräg auf Alep Vassajajåkkaåj
zu nehmen, die hinunter zum Rapaselet führt. Diese Route bietet viele
großartige Ausblicke, die das, was man vom Tal aus sieht, weit übertreffen.
Startpunkte
Von Kvikkjokk im Süden kann man die Samensiedlung Pårek im
Nationalpark erreichen; auf den ersten 10 Kilometern folgt man dem Kungsleden
und auf den letzten 10 Kilometern einem Bohlenweg.
Auch kann man von Kvikkjokk aus auf dem Kungsleden über zwei Tagesetappen
nach Aktse wandern, um sich von dort in den Park aufzumachen. Von Aktse
aus fahren Boote zum Nammatj im Rapadelta.
Im Norden ist Suorva ein geeigneter Startpunkt. nach einer Tageswanderung
erreicht man die Parkgrenze an der Brücke über den Kukkesvaggejåkkå.
Bei langanhaltendem Regen kann der Fluß Njabbejåkkå
zu einem Hindernis werden. Dieser "Eingang" zum Sarek ist unter
normalen Umständen aber der bequemste.
Eine andere Variante im Norden setzt voraus, daß man von Saltoluokta
bis Sitojaure dem Kungsleden folgt, von dort per Boot (Botsverbindung
wird von Samen betrieben) das westliche Ende des Sees an der Parkgrenze
erreicht und dann weiter in das Tal Pastavagge gelangt. Weiter nördlich
ist Änonjalme am Padjelantaleden ein guter Startpunkt. Man folgt
dem Pfad in südlicher Richtung und kann unterhalb des Akka-Massivs
in nicht durch Steinpyramiden gekennzeichnetes Terrain abbiegen, muß
jedoch den Fluß Snjuftjutisjåkkå durchwaten. Alternativ
kann man aber auch dem Pfad bis zur Kisuris-Hütte folgen, um den
Snjuftjutisjåkkå dort über eine Brücke zu passieren.
Verkehrsverbindungen
Von Jokkmokk aus fahren regelmäßig Busse nach Kvikkjokk. Die
Startpunkte im Norden des Nationalparks erreicht man mit dem Bus von Gällivare
aus. Zwischen Ritjem und Änonjalme im Norden wird im Sommer ein Bootspendelverkehr
unterhalten.
Hütten
Im Sarek gibt es keine Hütten für Touristen. Für Parkwacht,
Rentierwirtschaft und zu Forschungszwecken wurden jedoch einige Häuser
errichtet. Alkastugan und Njåtjosstugan, kleine prismenförmige
Hütten, in den westlichen Parkteilen gelegen, sind unverschlossen
und können in Notsituationen von Bergwanderern genutzt werden. Alle
anderen Hütten sind verschlossen. Die wenigen Lappenkoten in diesem
Gebiet sind mehr oder weniger verfallen; nur eine Kote bei Tielmaskaite
ist noch nutzbar.
(Anmerkung: Nur wenn man im Müll übernachten möchte...und
auch ist sie nicht mehr sondelich dicht. Stand September 2000)
Zeltplätze
Überall kann man gute Zeltmöglichkeiten finden, mit Ausnahme
der hochalpinen Regionen. Fürs Zelten ungeeignet sind z.B. das Luottalako-Plateau
und die Talgänge wie Lullihavagge, Jeknavagge und Neitarieppevagge.
Gletscher
Niemand sollte sich ohne Gletschererfahrung in die Gletscherregionen
des Sarek wagen. Keiner der Gletscher ist vollkommen sicher. Gletscherspalten
und -quellen können lebensgefährlich sein. Besonders risikoreich
ist es, wenn Schnee die Gletscher bedeckt, so daß Löcher und
Spalten im Eis nicht sichtbar sind. Ist die Gletscherzunge schneefrei,
ist eine Gletscherbegehung wesentlich sicherer; die oberen Teile der Gletscher
sind jedoch während des ganzen Sommers von Schnee bedeckt. Bei der
Überquerung eines schneebedeckten Gletschers muß man aus Sicherheitsgründen
immer angeseilt sein. Zudem sind Steigeisen und Eispickel erforderlich.
Schwer zu durchwatende Flüsse
Viele der Wasserläufe im Sarek sind bei Hochwasser unpassierbar.
Auch kleine und sonst leicht zu durchwatende Bäche können über
die Ufer treten und eine starke Strömung aufweisen. Die Wasserführung
der Gletscherflüsse variiert in Abhängigkeit vom Schmelzwasser
sehr stark. Häufig sind sie schmal, steilufrig und stark strömend,
wobei rollende Felsblöcke eine besondere Gefahr darstellen. Flüsse
wie Rapaätno, Njåtsosjåkkå, Kåtokjåkkå
und Kukkesvaggejåkkå gelten als besonders gefährlich.
Ein Durchwaten dieser großen Wasserläufe sollte deshalb unterbleiben.
Die beiden letztgenannten Flüsse kann man jedoch über Brücken
passieren. Unterhalb Låddepakte gibt es eine beschriebene Watstelle
durch den Rapaätno - Tielmavadet. Es ist jedoch sehr schwierig und
nicht ohne Risiko, den hier normalerweise sehr breiten und relativ tiefen
Fluß zu durchqueren. Nachfolgend einige weitere strategisch günstig
gelegene Flüsse, die von Wanderern of durchwatet werden, aber mit
Vorsicht zu genießen sind:
Sarvesjåkkå: schwierig in den unteren Flußabschnitten
bei Hochwasser; Überspringen kann man ihn im Oberlauf in einem schmalen
Canyon unterhalb Ritatjakka
Kuoperjåkkå: an der Mündung des Alkavagges breit und
steinig; mittelschwer zu durchwaten
Tjagnarisjåkkåtj: nahe der Ebene Pielaslätten, auf der
mitunter Schneetreiben herrscht und die ansonsten sehr viel Vorsicht erfordert
Palkatjåkkå: Im Talgang Njåtsosvagge, ein Bach mit
unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad, abhängig vom Wasserstand.
Aus Gründen der Sicherheit sollte eine Sarek-Tour mit so wenig Watstellen
wie möglich geplant werden. Im Spätsommer führen die meisten
Flüsse in der Regel weniger Wasser, es sei denn, ein Unwetter hätte
große Niederschlagsmengen gebracht.
Brücken
Im Sarek gibt es zwölf Brücken. Sie wurden in erster Linie
für die Belange der Rentierzucht erbaut. Der Kungsleden führt
im Südosten des Parks über einige dieser Brücken. Die Brücken
sind in den neuesten Versionen der Gebirgskarten eingezeichnet. Im Winter
und bei der Frühjahrsschmelze können diese Brücken beschädigt
und dadurch unpassierbar werden. Die Brücke Skarjabron im Zentrum
des Parks wird vor Wintereinbruch abgebaut und, sobald die Bedingungen
es zulassen, gewöhnlich im Monat Juni, wieder an ihren Platz gestellt.
Verläßliche und aktuelle Informationen über den Zustand
der Brücken erhalten Sie bei: Länsstyrelsens fjällförvaltning.
Gipfelbesteigungen
Die herrlichen Gipfel des Sarek verlocken oft zu Besteigungen. Viele
der Gipfel sind jedoch von Gletschern umgeben und nur schwer zu bezwingen.
Ohne Hochgebirgserfahrung sollte man diese Gipfel nicht in Angriff nehmen.
Andererseits gibt es viele leicht zu besteigende Gipfel, wie z.B. Nåite,
Låddepakte, Skarjatjåkkåa, Nammatj und Skierfe, die
allesamt eine phantastische Aussicht ermöglichen.
Kanufahren
Neue Bestimmungen: Es ist verboten, den Rapaälven weiter stromabwärts
als bis zum Zufluß Sarvesjokke mit Kanus, Schlauchbooten o.ä
Wasserfahrzeugen zu befahren
Literatur und Karten
Über den Sarek gibt es zahlreiche Veröffentlichungen, in erster
Linie in Form von Zeitungsartikeln. Praktische Handbücher mit Angaben
zum Terrain sind ebenfalls erhältlich.
Ein nützlicher Klassiker ist der Reiseführer von Axel Hamberg,
herausgegeben von Svenska Turistföreningen 1922. Dieses Buch kann
man heute als Faksimileausgabe erwerben. A.Hamburg: Sarekfjällen
(in schwedischer Sprache), Bokförlaget Rediviva.
Nachfolgend weitere wertvolle Bücher für den Sarekwanderer
(alle in schwedischer Sprache):
Abrahamsson, T: Detta är Sarek, Stockholm 1984
Karlsson, B o S: Sareks fyra arstider, Sockholm 1982
Lundgren, S: Vandra i Sarek, Stockhom 1979
Nilsson, E: Mitt vildmarksrike Sarek, Stockhom 1979
Karten
Zur Orientierung sollten Sie die Gebirgskarte "Landmäteriet
Fjällkartan blad 28 H Sarek" (Maßstab 1:100 000) wählen.
Eine ausgezeichnete Ergänzung dazu stellen die Vegetationskarten
im Maßstab 1:100 000 dar, die vom Schwedischen Staatlichen Amt für
Umweltschutz produziert werden. Diese Karten geben Auskunft über
Zeltmöglichkeiten, Begehbarkeit u.a.m. Weidendickicht, Felsregionen
und Steilhänge sind beispielsweise eingezeichnet. Für eine Sarek-Wanderung
benötigen Sie üblicherweise zwei Blätter: Nr. 6 Virihaure/Västra
Sarek und Nr. 7 Östra Sarek/Stora Sjöfallet. Bestellen kann
man die Karten bei Statens Naturvardsverket, Box 1302, S-171 25 Solna,
Tel. 08 79910 00.
Anmerkung: Die BD10-Karte überdeckt den ganzen Sarek und scheint
mir persönlich eigentlich günstiger (KB).
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